Lehrausgang ins Pflegeheim St. Antonius

Lehrausgang ins Pflegeheim St. Antonius

Lehrausgang ins Pflegeheim St. Antonius

Die Klasse 4BT1 der FOS „Marie Curie“ hat zusammen mit Professor Vasyl Demchuk am Dienstag den 28. November 2017 eine Exkursion in das Langzeitpflegeheim St. Antonius unternommen. St. Antonius ist eine öffentliche Fürsorge- und Wohlfahrtseinrichtung, die seit 1999 zusammen mit dem Seniorenheim und dem kleinen Seniorenheim Villa Petersburg zu der „Pitsch“ Stiftung gehören. Heute besitzt das Pflegeheim 76 Betten und es werden zur Zeit 71 Patienten betreut.

Foto: Prof. Vasyl Demchuk mit der Klasse 4BT1 während des Besuchs im Pflegeheim St. Antonius, Meran

Die Schüler wurden freundlich vom Krankenpfleger Thomas Hofer, Verena Gräber, einer Freiwilligen der Freizeitgestaltung und Sybille Andres, einer Pflegehelferin begrüßt. Durch anschauliches erklären und mit vielen Beispielen wurden den Schülern anschaulich die vielfältigen Tätigkeiten in einem Pflegeheim aufgezeigt. Zudem wurden die Grundprinzipien der „Pitsch“ Stiftung vorgestellt.

Vor allem der Kontakt zu den Verwandten und Freunden der Patienten wird als besonders wichtig erachtet, wie auch die Mitarbeiter bestätigten. Besonderer Wert wird auch auf die fachliche Weiterbildung und Entwicklung der Mitarbeiter gelegt.

Neben zahlreichen Krankenpflegern gehören auch die Freiwilligen der Freizeitgestaltung mit zum Team. Diese sind besonders wertvoll, da Sie sich für Gespräche und Spaziergänge Zeit nehmen, wofür den Pflegern meist leider die Zeit fehlt. Für die Senioren und kranken Menschen sind die sozialen Kontakt besonders wichtig, um den Kontakt zur Außenwelt nicht zu verlieren und sich wohlzufühlen.

St. Antonius gibt keine Besuchszeiten vor, die Klinik ist ganztägig für Besucher geöffnet, um den meist arbeitenden Angehörigen ein möglichst großes Zeitfenster zu bieten. Obwohl der Besuch von Angehörigen meist sehr viel Freude bei den Patienten weckt, raten die Mitarbeiter trotzdem vor zu häufigen Besuchen ab.

Zusätzlich bieten die Freizeitgestalter Kurse an, beispielsweiße basteln für Weihnachten oder Kekse backen, zu denen auch Angehörigen recht herzlich eingeladen sind.

Zum Abschluss bekamen die Schüler noch eine Führung durch das vierstöckige Gebäude. Die Zimmer, die mit eigenen Möbeln ausgestattet werden können, sind sehr hell und freundlich gestaltet. Die Bewohner, für die eine ganze Schulklasse etwas Ungewöhnliches war, freuten sich über den unerwarteten Besuch.

Die Meinung der Schüler über ein Pflegeheim hat sich geändert. Mit viel Einsatz wird versucht, den Senioren einen lebenswerten und freundlichen Lebensabschnitt zu bieten.

„Nicht alle von uns können Große Dinge tun, aber wir alle können kleine Dinge mit Großer Liebe tun. Dazu ist der Mensch geschaffen, zu lieben und geliebt zu werden“.          

                                                       (Mutter Teresa, Indien)