Schülertexte

Schülertexte

Schuljahr 2016/17

Lost in Translation

von Heidi Siller 4TS3

Ein Wort, das niemand versteht. Ein Wort, welches es nicht in der deutschen Sprache gibt. Ein Fremdwort.
Komorebi stammt aus dem Japanischen und bedeutet umschrieben: Wenn Sonnenstrahlen durch Blätter scheinen. Eine genaue Definition gibt es nicht, jedenfalls liegt sie mir nicht vor. Komorebi ist ein Wort, welches nur im japanischen Sprachgebrauch Anwendung findet. Solche Synonyme gibt es in jeder Sprache. Auch im Dialekt der Südtiroler. Ein Beispiel dort wäre unser Wipptaler Wort: „Gfrett“, was so viel wie umständlich bedeutet.
Solche Wörter gibt es in jeder Sprache und Kultur. Somit gibt es auch im Deutschen ein Wort mit keiner genauen Definition, sondern nur einer Umschreibung: WALDEINSAMKEIT. Waldeinsamkeit wird als das Alleinsein im Wald und die Verbundenheit zur Natur umschrieben.
So auch im Italienischen. Wörter wie Trucchi oder culaccino versteht man nicht. Culaccino heißt umschrieben, wenn man ein Glas anhebt und darunter am Tisch ein Randabdruck zu sehen ist.
Logischerweise hat auch das nördlichste Volk auf Erden andere Begriffe: Die Inuit. IKTSUARPOK bedeutet in ihrer Sprache, wenn man sein Iglu voller Ungeduld verlässt, um nachzusehen, ob jemand kommt.
Auch Russen haben nicht nur eine völlig andere Schrift und Sprache. Nein. Sie besitzen auch viele Synonyme. Ein Beispiel dafür ist ПОЧЕМУТЧКА. Ausgesprochen wird es „Patschemutschka“ und bedeuten: Ein Mensch, der sehr viele Fragen stellt.
Auch das Spanische Wort „Sobremesa“ ist uns unbekannt. Es wird wie folgt umschrieben: Wenn man nach dem Essen mit den Menschen, mit denen man aß, plaudert.
Im indonesischen Sprachgebrauch gibt es auch ein Wort: JAYUS. Jayus bedeutet: „Ein schwacher, unwitziger Witz, bei dem man trotzdem Lachen muss, aber aufgrund der Schwäche.
Im Hawaiianischen bedeuten die Körpersprache so wie die Mimik sehr viel. So bedeutet zum Beispiel, wenn man sich am Kopf (Stirn) kratzt, um sich zu erinnern, was man vergessen hat, ganz etwas anderes als in Europa. Es wird als PANA PO’O definiert.
Mein letztes Beispiel ist Mangata aus der schwedischen Sprache. Es bedeutet, wenn sich der Mond im Wasser spiegelt.
Sprache, Gestik und Mimik sind ganz verschieden in allen Kulturen und Ländern. Mich fasziniert und inspiriert ganz besonders die Kultur und dessen Synonyme. Aufgrund dessen ist aus meiner Recherche dieser Text entstanden.

Schuljahr 2015/16

Highlight des Schuljahres: Das 24 Stunden Turnier

von Philipp Tschöll

(Meran): Die Sportveranstaltung „24 Stunden Turnier“ in der Turnhalle der Fos Meran bringt jedes Jahr das Sportgemüt der Schüler auf Hochtouren. Die Jungen und Mädchen der er FOS Meran messen sich in verschiedenen Disziplinen wie Fußball, Floorball, Badminton und Volleyball. Im Vordergrund des Turniers steht nicht der Sport sondern der soziale Aspekt. Die Schüler sollen Spaß haben, und für einen fairen Ablauf des Turniers sorgen, dies verriet uns Turnierdirektorin Patrizia Ferrari. „Die Jugendlichen können sich die Mannschaften selbst zusammenbasteln was eine wichtige Eigenschaft des Turniers ist, “ so Ferrari weiter „denn der Fakt, dass man mit den eigenen Freunden der Schule spielt spornt sie selbst noch mehr an.“ Das Turnier ist in einem klassischen „Round Robin and Round Rafa“ System aufgeteilt. Das heißt, es gibt die Gruppenphase wie bei der Fußballweltmeisterschaft, anschließend werden die Halbfinals und das Finale ausgetragen. Auf die Frage, woher der Name „24 Stunden Turnier kommt, antwortete Ferrari: „ Der Name kommt daher, dass das Turnier von 14:00 Uhr bis 14:00 Uhr am nächsten Tag dauert. Es wird auch in der Nacht gespielt, zwar immer wieder mit Pausen, aber das Turnier dauert einen ganzen Tag.“ Auf den Gewinner wartet ein Pokal und ein Gutschein für eine Pizza für die ganze Mannschaft. Für Speiß und Trank ist auch bestens gesorgt, denn di Fachrichtung Ernährung kocht das Abendessen für die hungrigen Sportler.


Highlight des Schuljahres: Das Fest der Sprachen

von Johanna Mayr

Jedes Jahr im März steht die FOS Meran ganz im Zeichen der Sprachen und Kulturen, die an der Schule auch unterrichtet werden. Sehr zahlreich erschienen Eltern, Freunde und Bekannte der Schülerinnen und Schüler und füllten die Aula der Schule. Tänze, Gedichte, Lieder und Spiele in allen Sprachen sorgten für eine abwechslungsreiche Unterhaltung.

Am 3. und 4. März fand heuer das Fest der Sprachen statt. Ein Höhepunkt des Festes war die CLIL-Challenge. Zwei Schülergruppen und eine Lehrergruppe waren gegeneinander angetreten und mussten Fragen beantworten. Diese wurden nach Zufallsprinzip ausgewählt und wurden jeweils spezifisch zu den drei Fachrichtungen gestellt. Damit es nicht zu einfach war, wurden die Fragen auf Englisch, Italienisch, Französisch oder Deutsch gestellt. Auf die Siegergruppe wartete ein Geschenkkorb.

Irische, russische und chinesische Tänze wurden aufgeführt und auch 100 Jahre Dadaismus wurde gefeiert. Musikalisch umrahmt wurde das Fest der Sprachen von der Schulband. Auch kulinarisch war man bestens versorgt: Kleine Häppchen aus den verschiedensten Ländern brachten einem das Gefühl der anderen Kulturen noch näher.

Die Organisation dankte allen Mithelfenden für ihren Einsatz und den Eltern, Freunden und Bekannten für ihr Erscheinen. Das Fest der Sprachen wurde mit einem tosenden Applaus des Publikums verabschiedet.


Persönliche Gedanken über Israel

von Alina Tutzer     5TS3

Israel. Israel ist ein Staat im Nahen Osten, sagt mir Wikipedia. Doch ist dieser Staat wirklich so nah? Mit dem Flugzeug von Mailand ist eine israelische Großstadt Tel Aviv in fünf Stunden erreichbar. Also für mich als zwanzigjährige Europäerin nicht weit weg. Und doch wusste ich nicht viel über dieses Land. Man hört immer wieder mal was. Zwei Volksgruppen, die sich um dasselbe Stück Erde streiten – auf brutalste Weise. Die ursprünglichen Bewohner, Araber, werden unterdrückt. Die Juden sind im Kampf um ihr Land, wo sie endlich frei leben können. In den Medien hört man kurz Wörter wie Gazastreifen, Raketenangriff, Luftangriff, Westjordanland, Hamas, Wasser- und Stromversorgung unterbunden, Intifada. Weiß jemand, was sich im fernen Israel wirklich abspielt? Ist Israel ein Schauplatz von menschlicher Gier, Engstirnigkeit, Intoleranz, Rachegelüsten oder religiöser Ideologie? Im geschichtlichen Unterricht behandelten wir kurz die Thematik Israel. Gut, dachte ich, denn ich möchte Bescheid wissen, was dort das Problem ist. Da hörte ich, dass die UN sich um diese Angelegenheit kümmert. Aber es passiert nichts. Die israelische Armee gilt als eine der stärksten der Welt. Die Israelis kontrollieren die Palästinenser. Sie haben die Palästinenser in der Hand. Palästinenser sehen oft keine Zukunft mehr – eingesperrt in Ghettos wie in Amerika.

Ist es da verwunderlich, dass sie auf die Straße gehen und mit Steinen auf ihre schwierige Situation aufmerksam machen wollen? Als Südtirolerin frage ich mich: die sogenannten Bombenjahre in Südtirol haben zu einem Dialog zwischen dem Staat Italien und Österreich, der Schutzmacht Südtirols, geführt, bei dem das Anliegen der Bewohner größtenteils befriedigt werden konnte. Wieso gilt das nicht auch für die UN-Resolutionen für Israel? Wo ist der Unterschied zwischen den terroristischen Attentaten, um internationale Aufmerksamkeit zu erregen? Ist es, dass Südtirol bereits im Pariser Vertrag international verankert wurde? Aber wo bleibt da bitte die Gerechtigkeit? Die gibt es nicht.

Youtube und Facebook sind wie geöffnete Fenster, durch die ich mehr sehen kann, als mir in Nachrichten präsentiert wird. In Youtube schaue ich mir Musikvideos von jungen Palästinensern an, die HipHop nutzen, um sich auszudrücken. Ich verstehe kein Arabisch oder Hebräisch, doch sprechen die Bilder für sich. Man sieht die Mauer, ausgebrannte Autos, eingestürzte Häuser, Kampfflugzeuge, die einen so großen Lärm machen, dass man sich nicht mehr verständigen kann. Dank der englischen Übersetzung der Lieder Sijen ib Sijen und Taht il Ankad von der Band Ramallah Underground erfahre ich, was die Bandmitglieder beschäftigt. Dass sie ständig in der Angst leben müssen, verletzt zu werden oder gar zu sterben oder ein enges Familienmitglied zu verlieren. Die letzten Videos auf Youtube wurden 2007 veröffentlicht. Ich hoffe, dass sich ihre Ängste nicht bewahrheitet haben. In Facebook gibt es eine Seite namens International Solidarity Movement, die es sich zum Ziel gesetzt hat, das palästinensische Volk gewaltfrei zu unterstützen und für einen internationalen Schutz die Stimme zu erheben gegen die militärische Besatzung. Auf ihrer Seite teilen sie aktuellste Nachrichten mit Fotos. Es sind Beiträge, die die Auswirkungen der israelische Politik auf das palästinensische Volk zeigen, wie zum Beispiel die Zerstörung von Häusern und Landflächen, tausende Obdachlose im Gazastreifen, gewaltfreie Demonstrationen, bei denen es doch zu Gewalt kommt von Seiten des Militärs und von verletzten Palästinensern -oftmals auch Kinder und Jugendliche.

Trotz des nicht endenden Konflikts zwischen diesen beiden Völkern gibt es kleine Lichtblicke. In Jaffa gibt es ein Jugendzentrum, in dem sich junge Menschen, Araber und Juden, treffen und zusammen Musik machen. Sie nennen sich Palistisrael. Jeder der Bandmitglieder darf frei seine Meinung sagen, ohne von den anderen gerade gebogen zu werden. Musik schließt niemanden auf Grund verschiedener Merkmale, wie Geschlecht, Alter, Kultur oder Religion aus. Mit Hilfe von Musik kann eine Brücke geschlagen werden, die offene Begegnungen ermöglicht.
Abschließend möchte ich Seine Heiligkeit Dalai Lama zitieren, der sich für die autonome Freiheit seines unterdrückten Volkes, den Tibetern, einsetzt, ohne Hass auf die Chinesen zu haben. „Ich denke an manchen Tagen, dass es besser wäre, wenn wir gar keine Religionen mehr hätten. Alle Religionen und alle Heiligen Schriften bergen ein Gewaltpotenzial in sich. Deshalb brauchen wir eine säkulare Ethik jenseits aller Religionen“ – Dalai Lama.


Lust auf Lichterglanz und Adventsrummel?

von Melanie Augscheller

Die Autorin Franziska Hanel will mit ihrem Text „Lust auf Lichterglanz und Adventsrummel?“ zeigen, dass wir den Zauber weihnachtlicher Illusionen rings um uns nur erkennen müssen und uns nicht unnötig stressen dürfen.

„Von drauß‘ vom Walde komme ich her, ich muss euch sagen es weihnachtet sehr.“ (Z. 4) Mit diesem Satz von Knecht Ruprecht beginnt die schöne Weihnachtszeit in manchen Gegenden bereits am 29. November. Hanel schreibt, dass die Adventszeit rein optisch ja nicht zu übersehen ist, denn die Weihnachtsmärkte haben ihre Tore geöffnet und die „öffentlichen“ Christbäume werden aufgestellt. Eigentlich wird die Weihnachtszeit oft als stille Zeit bezeichnet, aber so still ist sie gar nicht. So stellt Hanel in ihrem Text die Frage, ob wir das Ganze als pflichtgemäße Plackerei und unnötige Geldausgabe empfinden, oder ob die Freude überwiegt, anderen mit einem Geschenk eine Freude zu machen? Sie vertritt die Meinung, dass wir, wenn wir ehrlich sind, doch wissen, dass die Vorbereitungen in Hektik ausarten, wenn wir das zulassen. Voller Sehnsucht erwarten wir immer, dass uns die Lichterketten und der Duft nach gebrannten Mandeln immer noch so entzücken wie damals, als wir noch Kinder waren und sind dann bitter enttäuscht, wenn uns das Ganze doch kalt lässt. Doch der Grund dafür ist hausgemacht, denn das kindliche Sich-freuen-können muss man schon pflegen, damit es nicht verloren geht. (Z. 31-32) Hanel schreibt in ihrem Text, dass der Zauber weihnachtlicher Illusionen, den auch Erwachsene brauchen, rings um uns ist. Nur müssten manche anscheinend üben, besonders die kleinen Wunder der Adventszeit wieder erkennen zu können. Sie bekräftigt ihre Aussage mit einer Aussage non Psychologen, nämlich, dass es vor allem die alten Rituale und Traditionen rund um die Adventszeit sind, die weihnachtliche Erwartungen mit Leben füllen. Nur wer diese in die hinterste Schublade steckt, darf sich nicht wundern, wenn keine weihnachtliche Freude aufkommen will. (Z. 50-51) Wir sollten den Lichterglanz und Erwartungsrausch der Adventszeit einfach mehr genießen.

Ich bin mit den Aussagen von Franziska Hanel einverstanden, da es wirklich so ist, dass uns die Adventszeit, eigentlich die Zeit der Ruhe, meist den größten Stress im ganzen Jahr bereitet. Viele Geschäfte regen uns schon Ende November mit vielen Weihnachtsprodukten zum Kauf dieser an. So beschäftigen wir uns schon von da an nur mehr damit, planlos durch die Stadt zu rennen um Geschenke zu kaufen und machen uns aus der Zeit der Ruhe eine Zeit des Stresses.


Frage mich, ob die Straße eine Wahl ist

von Alina Tutzer, 5TS3

Ich bedanke mich für die Einladung und möchte Sie alle recht herzlich begrüßen.
Mein Name ist Alina Tutzer. Ich bin eine Schülerin der Fachoberschule für Tourismus und Biotechnologie Marie Curie in Meran. Ich erzähle Ihnen nun kurz von meinen Erfahrungen und der meiner Mitschülerinnen und Mitschüler mit dem Projekt „Frage mich, warum ich friere“.
Roberto Defant vom Verein Volontarius hat uns Schülerinnen und Schüler beim Thema Flüchtlinge begleitet und uns anschließend auch in die soziale Straßenarbeit eingeführt, in dem es um Personen gegangen ist, die zwar aus unserer Heimatstadt oder unseren Heimatdörfern kommen, die aber heute trotzdem auf der Straße leben müssen- von der Gesellschaft – also Familie, Freunden, Nachbarn…- fallengelassen und ausgeschlossen und mit einer sehr geringen Aussicht auf Verbesserung der Lebenssituation.
Wir alle begegnen solchen Menschen. Aber wir wollen sie nicht wirklich sehen. Mit Betteln haben wir nicht so gute Erfahrungen. Wir Schüler fragen uns, ob die Leute das Geld wirklich benötigen oder ob wir damit nur vielleicht Alkoholsucht oder das Betteln an sich unterstützen. Von meiner Klasse hat noch niemand ein Gespräch mit einem Obdachlosen gesucht. Und doch sind es Menschen mit ihrer ganz persönlichen Lebensgeschichte. Was uns sehr betroffen und nachdenklich gemacht hat, ist die Tatsache, dass es jeden treffen kann. Und dass der soziale Abstieg ganz rasant schnell geht, egal aus welcher Schicht, aus welchen Verhältnissen man kommt.
Dabei ist jeder Mensch eine wertvolle Person, jeder einzelne ist wichtig. Wie aber kann man den Wert einer Person erkennen, die auf der Straße lebt und „nichts“ leistet? Wie soll man so jemand als Bereicherung für die Gesellschaft sehen? Bevor wir das Projekt durch Roberto kennengelernt haben, haben wir nicht wirklich darüber nachgedacht. Jetzt wissen wir, was ein erster Schritt sein kann.
Um das zu ändern, müssen wir nämlich in Kontakt mit diesen Personen treten. Und genau das haben wir Schüler erfahren dürfen, indem Roberto uns vorbereitet hat und mit – nennen wir ihn Leonardo- zu uns in die Klasse kam. Leonardo erzählte uns von seinem Leben, wie es kam, dass er auf der Straße leben musste und was ihm da begegnete, wie es ihm erging. Wir hörten ihm gespannt zu, lachten gemeinsam, aber es flossen auch Tränen. Schmerzliche Erfahrungen miteinander zu teilen ist wirklich ein Schlüssel. Wir waren berührt vom Mut und der Stärke, die Leonardo aufbringen musste, um das alles – auch sehr Persönliches – zu erzählen und wir sind sehr dankbar, dazu die Gelegenheit bekommen zu haben.
Es bereicherte uns, denn auch für uns ist der Kontakt zu unseren Mitmenschen die beste Medizin. Wir haben heute diesen Tag, der jeden Tag Menschen auf der Straße eine Stimme geben soll.

Im Austausch mit meinen Mitschülern nach dem Projekt kam raus, dass wir jetzt bei Menschen ohne Dach über dem Kopf und ohne Arbeit, Familie und ohne Unterstützung nicht mehr beschämt oder gleichgültig wegschauen, weil wir nicht wissen, wie wir uns verhalten sollen. Jetzt fragen wir uns, wie ihre Lebensgeschichte wohl sein mag. Uns ist erst jetzt so richtig bewusst, jeder hat seine ganz persönliche Lebensgeschichte. Alle haben Bedürfnisse, Träume, Ängste und niemand setzt sich freiwillig den unglaublich harten, gesundheitsschädigenden Bedingungen eines Lebens auf der Straße- auch bei uns in Südtirol- aus.

Uns verbindet alle etwas. Es war eine erstaunliche Erfahrung, wie Mitgefühl entsteht, sobald wir einem Menschen unser Interesse entgegenbringen und er von sich erzählt. Ganz offen und ehrlich und schonungslos. Plötzlich fühlt es sich anders an, so jemandem zu begegnen. Angst, Befremden aber auch Scham treten in den Hintergrund. Roberto von Volontarius hat uns dabei durch seine persönliche Art sehr geholfen.

Es ist an der Zeit, dass wir alle als Teil der Gesellschaft wie kleine Kinder mit Neugierde, Interesse und Integrität anderen Menschen begegnen. Und sei es nur ein Augenblick, ein Lächeln oder auch ein „Wie geht es dir heute? – Schön dich zu sehen“. Genau das kann die Welt beider verändern. Jeder Mensch ist wichtig. Jeder kann zur Bereicherung werden.

Wir Schülerinnen und Schüler sind uns alle einig: dieses Projekt ist mehr als nur ein Event. Wir wünschen es uns ganz ausdrücklich für jede einzelne Klasse!
Danke Roberto